Kurzbiografie

Hermann Kappelhoff, geb. 1959, ist seit 2003 Professor am Seminar für Filmwissenschaft der FU Berlin. Er promovierte 1993 mit einer Dissertation zur Poetologie des Weimarer Autorenkinos und habilitierte sich 2001 mit einer Arbeit über das Melodramatische des Kinos als Paradigma einer Theorie der künstlichen Emotionalität. Er ist Sprecher der Kolleg-Forschergruppe „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“, die im Oktober 2015 ihre Arbeit aufgenommen hat. Zudem ist Hermann Kappelhoff Vorstandsmitglied der Graduate School of North American Studies und des Dahlem Humanities Center.

Neben diesen Tätigkeiten leitet er u.a. das Teilprojekt  „Migrantenmelodramen und Einwanderungskomödien: Medienformate deutsch-türkischer Gemeinschaftsgefühle“ im Sonderforschungsbereich 1171 der DFG und entwickelt E-Science-Projekte zur systematischen Filmanalyse.

 


Hermann Kappelhoff

 

Biografie

 

Hermann Kappelhoff, geb. 1959, ist seit 2003 Professor am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin. Er promovierte 1993 mit einer Dissertation zur Poetologie des Weimarer Autorenkinos(Der möblierte Mensch. G.W. Pabst und die Utopie der Sachlichkeit. Ein poetologischer Versuch zum Weimarer Autorenkino, erschienen 1995) und habilitierte sich 2001 mit einer Arbeit über das Melodramatische des Kinos als Paradigma einer Theorie der künstlichen Emotionalität (Matrix der Gefühle. Das Kino, das Melodrama und das Theater der Empfindsamkeit, erschienen 2004). Im Wintersemester 2009/10 hatte Hermann Kappelhoff eine Max-Kade-Visiting-Professur an der Vanderbilt University in Nashville (USA).

Er ist Sprecher der Kolleg-Forschergruppe „Cinepoetics – Poetologien audiovisueller Bilder“, die im Oktober 2015 ihre Arbeit aufgenommen hat. Zudem ist er Mitglied der Graduate School of North American Studies und des Dahlem Humanities Center. Er war Sprecher des Exzellenzcluster „Languages of Emotion“ sowie Fachvertreter der Medienwissenschaft im Fachkollegium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Neben diesen Tätigkeiten entwickelt Hermann Kappelhoff, ausgehend von Forschungsarbeiten zur Geschichte, Theorie und Analyse des Films und der audiovisuellen Medien, interdisziplinär ausgerichtete Arbeitsprojekte im Austausch mit der Kulturwissenschaft, der Philosophie und Ästhetik, der Literatur- und Kunstwissenschaft und der Psychologie. So hat er in den vergangenen Jahren eine Reihe von Arbeitsschwerpunkten und Forschungsprojekten an der Freien Universität Berlin entwickelt. 2007-2014 war er Leiter des Teilprojektes „Die Politik des Ästhetischen im westeuropäischen Kino“ im Sonderforschungsbereich 626 „Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Außerdem entwickelt er seit 2005 E-Science-Projekte: zuletzt zur „Filmischen Expressivität und Ausdrucksbewegung“ und zur systematischen Filmanalyse in der Forschung und Lehre („Bildräume: zur methodischen Analyse kinematographischer Darstellungsformen“).

Aktuell läuft das Teilprojekt Migrantenmelodramen und Einwanderungskomödien: Medienformate deutsch-türkischer Gemeinschaftsgefühle im Sonderforschungsbereich 1171 „Affective Societies: Dynamiken des Zusammenlebens in bewegten Welten“ unter der Leitung Hermann Kappelhoffs.

 

Biography

 

Hermann Kappelhoff, born in 1959, has been a professor in the Department for Film Studies at the Freie Universität Berlin since 2003.He received his PhD in 1993. His thesis on the Poetics of the Weimar Auteur Cinema was published in 1995, under the title: Der möbilierte Mensch. G.W. Pabst und die Utopie der Sachlichkeit. Ein poetologischer Versuch zum Weimarer Autorenkino. In 2001, Hermann Kappelhoff qualified as professor with a postdoctoral thesis on the cinematic melodram as a paradigm of artificial emotions, published in 2004, under the title: Matrix der Gefühle. Das Kino, das Melodrama und das Theater der Empfindsamkeit. In the 2009/10 winter semester, Prof. Kappelhoff was a Max-Kade Visiting Professor at Vanderbilt University in Nashville, USA.

Since October 2015 he has been the director of Kolleg-Forschergruppe "Cinepoetics – Center for Advanced Film Studies“. Prior, he was director and principal investigator of the Excellence Cluster “Languages of Emotion" at Freie Universität Berlin. From 2007-2015, he represented Media Studies in the Council of the Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) (German Research Foundation). Hermann Kappelhoff is also a staff member of the Graduate School of North American Studies and of the Dahlem Humanities Center.

Following his research in the history, theory and analysis of film and audiovisual media, Prof. Kappelhoff initiated interdisciplinary projects involving cultural studies, philosophy, aesthetics, literature, fine arts and psychology, and developed various research projects and key activities at Freie Universität Berlin.
From 2007-2014, he has been head of the research projects "Die Politik des Ästhetischen im westeuropäischen Kino“ ("The Politics of Aesthetics in Western European Cinema") of the Colloaborative Research Center 626 (Sonderforschungsbereich) "Ästhetische Erfahrung im Zeichen der Entgrenzung der Künste" ("Aesthetic Experience and the Dissolution of Artistic Limits" in the German Research Foundation.) In addition, since 2005, he has developed e-learning projects relating to the cinematic expression in motion ("Filmische Expressivität und Ausdrucksbewegung") and to systematic film analysis in research in teaching ("Bildräume: zur methodischen Analyse kinematographischer Darstellungsformen“).

As of late, he has been supervising the project Migrantenmelodramen und Einwanderungskomödien: Medienformate deutsch-türkischer Gemeinschaftsgefühleon media formats of German-Turkish senses of community, which is part of the newly established Collaborative Research Centre 1171: “Affective Societies - Dynamics of social coexistence in mobile worlds.”